xHealth und elektronisches Patientendossier bedingen sich

Das elektronische Patientendossier (EPD) ist eine Dokumentensammlung mit persönlichen behandlungsrelevanten Informationen. Am 15. April 2017 ist das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) in Kraft getreten. Bis 2020/22 müssen Spitäler und Pflegeheime behandlungsrelevante Dokumente im persönlichen EPD speichern können. Gesundheitsfachpersonen ausserhalb von Spitälern und Pflegeheimen sind nicht verpflichtet, am EPD-System teilzunehmen.; damit das persönliche EPD aber einen möglichst kompletten Überblick über die behandlungsrelevanten Daten der Patienten/Nicht-Patienten gibt, macht es Sinn, dass  auch sie mitmachen. Um ein persönliches EPD zu eröffnen muss sich die Bevölkerung bei einer sogenannten «Stammgemeinschaft» melden.

Das Modell zeigt die EPD-Welt, das «EPD-Ökosystem» mit der «Stammgemeinschaft» und der sogenannten «Affinity Domain», die technologische Grundlage des EPD:

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Quelle: simeio.ch

Das EPD unterstützt den digitalen Informationsaustausch zwischen Patienten/Nicht-Patienten und ihren Gesundheitsfachpersonen. Die digitale Kommunikation zwischen den Gesundheitsfachpersonen findet zusätzlich im sogenannten «Cross-Health»-Kontext (xHealth-Kontext) statt. EPD und xHealth bedingen sich.